Psychische Erkrankungen sind unter Arbeitslosen weit verbreitet

Dass zwischen Arbeitslosigkeit und psychischen Beeinträchtigungen grundsätzlich ein Zusammenhang besteht, ist seit langer Zeit bekannt. Eine aktuelle Studie des Ärztlichen Dienstes in Zusammenarbeit mit der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit hat diesen Zusammenhang neuerlich bestätigt und weitergehende Daten dazu erhoben. Sie gibt Aufschluss über die relative Häufigkeit unterschiedlicher psychischer Störungen unter Arbeitslosen und den Zusammenhang ganzen Artikel lesen…


Die unterschätzte Ressource: Geringqualifizierte als Fachkräfte von morgen

Geringqualifizierte sind bezüglich ihrer Kompetenzausstattung eine äußerst heterogene Gruppe. Für einen nicht unerheblichen Teil wurden hohe oder sogar höchste Kompetenzwerte festgestellt. Viele Geringqualifizierte erledigen zudem Tätigkeiten, für die typischerweise eine berufliche, weiterführende oder sogar akademische Ausbildung erforderlich ist. Bislang werden sie aber nur unzureichend von Weiterbildungsangeboten erreicht. Ein Lösungsansatz können modulare Qualifizierungskonzepte sein.


Wichtige Forschungsfragen lassen sich nur auf Basis hochwertiger Umfragen beantworten – ein Einblick in die Umfrageforschung

Warum führt das IAB überhaupt Umfragen durch? Welche Arten an Umfragen gibt es? Und welche Herausforderungen stellen sich bei deren Durchführung? Wie entstehen Befragungsdaten und welche Auswirkungen hat der jeweilige Entstehungsprozess auf die Datenqualität und das Analysepotenzial einer Befragung?


Auch 2024 sind die Kosten der Arbeitslosigkeit deutlich gestiegen

Die Kosten der Arbeitslosigkeit, also die Belastung der öffentlichen Haushalte durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen infolge von Arbeitslosigkeit, erhöhten sich 2024 im Vorjahresvergleich um 12,6 Prozent. Sie beliefen sich insgesamt auf 76,6 Milliarden Euro.


Arbeitsmärkte funktionieren selten reibungslos: Neue Erkenntnisse zu Friktionen und Institutionen liefert ein internationaler Workshop

Friktionen beeinträchtigen das Funktionieren von Arbeitsmärkten und können dadurch Arbeitskräfteengpässe verschärfen, die Arbeitsmarktpartizipation benachteiligter Gruppen erschweren und Lohnungleichheiten vergrößern. Der internationale IAB-Workshop „Institutions and Frictions in the Labor Market“ nahm die Ursachen und Implikationen von Friktionen in den Blick. Die Teilnehmenden gingen Faktoren auf den Grund, die ein reibungsloses Funktionieren von Arbeitsmärkten verhindern, und beleuchteten, ganzen Artikel lesen…


Grundeinkommen: Zwischen einfacher Idee und komplexer Wirklichkeit

Auf dem Papier ist das bedingungslose Grundeinkommen eine simple Idee: ein regelmäßiger Geldtransfer für alle. Aber die Umsetzung ist alles andere als einfach. In diesem Interview spricht Professor David Green über die Ergebnisse einer großen kanadischen Studie. Er erklärt, was das Grundeinkommen attraktiv macht, warum es oft nicht die von vielen erwarteten Hoffnungen erfüllt und ganzen Artikel lesen…


Fast sechs von zehn Betrieben gingen im ersten Halbjahr 2024 Kompromisse bei der Einstellung von Fachkräften ein

Die Rekrutierung von Fachkräften stellt die Betriebe weiterhin vor große Herausforderungen. Viele Stellen für qualifizierte Tätigkeiten bleiben unbesetzt, und auch wenn Betriebe Personal einstellen, entspricht deren Profil nicht immer den betrieblichen Vorstellungen. Daher geht der Großteil der Betriebe bei der Einstellung von Fachkräften Kompromisse ein. Besonders häufig akzeptieren sie einen höheren Einarbeitungsaufwand.


Fünf Prozent der Jugendlichen, die einen Ausbildungsvertrag unterschrieben haben, setzen die Ausbildungssuche früher oder später dennoch fort

Die hohe Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen zählt zu den größten Herausforderungen am Ausbildungsmarkt. Eine mögliche Ursache besteht darin, dass sich Auszubildende nach Vertragsabschluss umentscheiden. Daten der BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Jugendliche vor allem dann weitersuchen, wenn das eingegangene Ausbildungsverhältnis nicht ihren eigentlichen Wünschen entspricht. Aber auch weitere Gründe können eine Rolle spielen.


Berufsbildung ist zentral für soziale Mobilität

Ähnlich wie in Deutschland ergänzt auch in der Schweiz ein leistungsfähiges und durchlässiges System der Berufsbildung den klassischen akademischen Bildungsweg. In der Schweiz führt dies zu mehr Aufstiegschancen und insgesamt mehr höherer Bildung und verbesserten Einkommen. Zu diesem Ergebnis kommt der Berner Bildungsökonom Stefan C. Wolter in einem Gastbeitrag für das IAB-Forum.


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