Das Task-Konzept des IAB wird in einem Methodenreport von Katharina Dengler, Britta Matthes und Wiebke Paulus erläutert. Grundidee ist, dass ein Beruf umso stärker durch Automatisierung beeinflusst werden sollte, desto mehr Routine-Aufgaben er enthält. Nicht-Routine-Aufgaben sind hingegen kaum automatisierbar. Bei routinemäßig anfallenden Tasks wird zwischen manuellen (z.B. Maschinenbedienung) und kognitiven Tasks (z.B. strukturierte Büroaufgaben) unterschieden. Zudem gibt es nicht-routinemäßig anfallende Tasks – diese können manuell (z.B. körperliche Arbeit, die Flexibilität erfordert), analytisch (komplexe Problemlösung) oder interaktiv (z.B. Verhandlungen) sein.
Das könnte Sie interessieren...
17. August 2026 | Gesamtwirtschaft
Gestiegene Kreditkosten belasten die Beschäftigungsentwicklung in Teilen des verarbeitenden Gewerbes erheblich
Seit 2024 schrumpft die Beschäftigung im verarbeitenden Gewerbe Deutschlands deutlich. Dies liegt auch an stark gestiegenen Zinskosten. Besonders stark betroffen sind kapitalintensive Branchen mit ...weiterlesen
13. August 2026 | Arbeitsmarktpolitik
Warum die meisten Bundesländer aus der Berufseinstiegsbegleitung ausgestiegen sind
Die Berufseinstiegsbegleitung soll die Arbeitsmarktperspektiven förderungsbedürftiger Jugendlicher verbessern. Das Programm setzt jedoch eine Kofinanzierung durch die Bundesländer voraus, zu der ...weiterlesen
10. August 2026 | Erwerbsbeteiligung, Armut und Sozialpolitik
Generation Z so häufig im Arbeitsmarkt wie junge Leute seit Jahrzehnten nicht
Die Erwerbsbeteiligung junger Menschen ist seit 2015 deutlich gestiegen – ganz anders, als es gängige Klischees über die Generation Z vermuten lassen. Sie hat selbst in jüngster Zeit trotz ...weiterlesen