Alle unter „Grafik Aktuell“ erschienenen Abbildungen
Berufsberatung im Erwerbsleben: Die Teilnehmerzahl ist seit 2021 um knapp 40 Prozent gestiegen
26. Oktober 2026
Technologischer Fortschritt und struktureller Wandel verändern berufliche Anforderungen und erhöhen für viele Menschen den Bedarf an beruflicher Orientierung. Die „Berufsberatung im Erwerbsleben“ der Bundesagentur für Arbeit unterstützt seit 2021 bundesweit bei der beruflichen Neu- und Umorientierung. Die Nachfrage nach diesem Angebot ist seit seiner Einführung deutlich gestiegen. …weiterlesen
Sind die Wechseljahre nur ein Thema für Frauen? Die meisten sehen das nicht so
16. Oktober 2026
Geht die Thematik „Wechseljahre“ nur Frauen etwas an – oder auch Männer? Befragungsergebnisse aus IAB-OPAL zeigen ein bemerkenswert klares Bild: Wechseljahre werden überwiegend nicht als ausschließlich weibliches oder privates Thema verstanden, sondern als ein Thema, das Frauen und Männer angeht. Das sollte auch ein Signal an die Arbeitgeber sein, denn Wechseljahresbeschwerden können sich auf die Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen auswirken. …weiterlesen
Förderinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“: 81 Prozent der Geförderten, die vom Betrieb übernommen werden, wurden über die maximale Dauer gefördert
31. August 2026
Das Förderprogramm „Teilhabe am Arbeitsmarkt” soll Teilhabe und Beschäftigungsfähigkeit von besonders arbeitsmarktfernen Langzeitarbeitslosen verbessern. Es werden Betriebe unterstützt, die förderberechtigte Leistungsbeziehende einstellen. Jüngste Untersuchungen zeigen, dass eine direkte Übernahme in ungeförderte Beschäftigung bei Ausschöpfung der maximalen Förderdauer häufiger gelingt. …weiterlesen
IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar: Wechseldynamik bricht ein
20. August 2026
Trotz des Transformationsdrucks gibt es immer weniger Dynamik bei Job- und Branchenwechseln im deutschen Arbeitsmarkt. Das aktuelle IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar erreicht einen neuen Tiefpunkt.…weiterlesen
„Kosten der Unterkunft“ in der Grundsicherung: Die Richtwerte für die Miete sind in den Ballungszentren am höchsten
9. Juli 2026
Im Rahmen der Grundsicherung werden die tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung der Leistungsbeziehenden übernommen, soweit sie angemessen sind. Hierfür gelten örtliche Richtwerte, die von den Kommunen festgelegt werden. Sie sind in vielen großen Städten annähernd doppelt so hoch wie in strukturschwachen Regionen. Dies spiegelt die Wohnungsknappheit in den Ballungszentren wider. …weiterlesen
Das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen hat sich unter den Neuzugängen in der Grundsicherung in den letzten beiden Jahren stabilisiert
26. Juni 2026
Bei Personen, die erstmals Grundsicherung bezogen, war die Selbstwirksamkeitserwartung – also die persönliche Überzeugung, auch schwierige Aufgaben, Herausforderungen und Hindernisse aus eigener Kraft zu bewältigen – zwischen 2017 und 2023 deutlich zurückgegangen. 2024 stieg sie wieder leicht an und hat sich seitdem auf diesem Niveau stabilisiert. …weiterlesen
Der Bürgergeldbonus hatte keinen Effekt darauf, wie häufig die Teilnahme an geförderter beruflicher Weiterbildung abgebrochen wurde
10. Juni 2026
Der Bürgergeldbonus sollte erwerbsfähigen Leistungsberechtigtem einen Anreiz bieten, an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung teilzunehmen. Doch hat er auch dazu beigetragen, dass die Teilnahme an geförderten Weiterbildungen seltener abgebrochen wurde? Die Antwort ist „nein“. Denn die Abbruchquoten zwischen Teilnehmenden mit und solchen ohne Bürgergeldbonus unterscheiden sich kaum. …weiterlesen
Umsetzung der europäische Entgelttransparenzrichtlinie in Deutschland: Weniger als die Hälfte der Frauen würde von der momentanen Empfehlung profitieren
6. Mai 2026
Die europäische Entgelttransparenzrichtlinie, die bis zum 7. Juni 2026 auf nationaler Ebene umgesetzt werden muss, zielt darauf ab, dass Frauen und Männer für gleiche oder gleichwertige Arbeit gleich entlohnt werden. Die Empfehlung für ein entsprechendes Gesetz in Deutschland sieht unter anderem eine Berichtspflicht für Unternehmen ab 100 Beschäftigten vor. Eine Analyse der Beschäftigtenstruktur zeigt, dass hierzulande für mehr als die Hälfte der abhängig beschäftigten Frauen dieses Gesetz nicht greifen würde, da sie in kleineren Betrieben und Unternehmen arbeiten. …weiterlesen
Anteil der Beschäftigten in Betrieben mit Branchentarifbindung ist 2025 nicht weiter gesunken
2. April 2026
Der Anteil der Beschäftigten, die in Betrieben mit Branchentarifvertrag arbeiten, lag im Jahr 2025 bei 42 Prozent und damit rund ein Viertel niedriger als vor 30 Jahren. Die Tarifbindung insgesamt ist seit dem Jahr 2022 relativ stabil geblieben. Der langfristige Rückgang ist vor allem auf das Nachlassen der Branchentarifbindung in der Privatwirtschaft zurückzuführen, im öffentlichen Sektor blieb sie im betrachteten Zeitraum weitgehend stabil. Inwieweit die Tarifbindung die Talsohle inzwischen erreicht hat, bleibt abzuwarten. …weiterlesen