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Berufsberatung im Erwerbsleben: Die Teilnehmerzahl ist seit 2021 um knapp 40 Prozent gestiegen

26. Oktober 2026

Technologischer Fortschritt und struktureller Wandel verändern berufliche Anforderungen und erhöhen für viele Menschen den Bedarf an beruflicher Orientierung. Die „Berufsberatung im Erwerbsleben“ der Bundesagentur für Arbeit unterstützt seit 2021 bundesweit bei der beruflichen Neu- und Umorientierung. Die Nachfrage nach diesem Angebot ist seit seiner Einführung deutlich gestiegen. …weiterlesen

Das Säulendiagramm zeigt die Anzahl der Neuzugänge in die Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) in den Jahren 2021 bis 2024. Die einzelnen Säulen sind gestapelt und zeigen die Anteile der Arbeitslosen, Beschäftigten und Sonstigen, aus denen sich die Gesamtzahl im jeweiligen Jahr zusammensetzt, in Prozent. Mehr Informationen dazu finden Sie im begleitenden Text. Datenquell: Berufsberatung im Erwerbsleben (BBE V01.01.00-202510), Integrierte Erwerbsbiografien (IEB V17.02.00-202412). Herausgeber der Grafik ist das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Sind die Wechseljahre nur ein Thema für Frauen? Die meisten sehen das nicht so

16. Oktober 2026

Geht die Thematik „Wechseljahre“ nur Frauen etwas an – oder auch Männer? Befragungsergebnisse aus IAB-OPAL zeigen ein bemerkenswert klares Bild: Wechseljahre werden überwiegend nicht als ausschließlich weibliches oder privates Thema verstanden, sondern als ein Thema, das Frauen und Männer angeht. Das sollte auch ein Signal an die Arbeitgeber sein, denn Wechseljahresbeschwerden können sich auf die Arbeitsmarktbeteiligung von Frauen auswirken. …weiterlesen

Das Balkendiagramm zeigt die Zustimmung zu verschiedenen Aussagen über die Wechseljahre differenziert nach den folgenden drei Gruppen: Frauen zwischen 40 und 55 Jahren, Frauen unter 40 bzw. über 55 Jahren sowie Männer. In allen drei Gruppen hält die Mehrheit die Wechseljahre für ein Thema, das Frauen und Männer gemeinsam angeht: 78 Prozent der Frauen zwischen 40 und 55 Jahren, 78 Prozent der übrigen Frauen und 63 Prozent der Männer stimmen dem zu. Dass das Thema nur Frauen betrifft, meinen 10 Prozent der Frauen zwischen 40 und 55 Jahren, 11 Prozent der übrigen Frauen und 15 Prozent der Männer. Als rein persönliche Angelegenheit stufen es 12 Prozent der Frauen zwischen 40 und 55 Jahren, 11 Prozent der übrigen Frauen und 22 Prozent der Männer ein. Quelle der Daten ist die IAB-Online-Personenbefragung „Arbeiten und Leben in Deutschland“ (IAB-OPAL) im Frühjahr 2021. Es haben 8.695 Personen teilgenommen. Herausgeber der Grafik ist das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung

Förderinstrument „Teilhabe am Arbeitsmarkt“: 81 Prozent der Geförderten, die vom Betrieb übernommen werden, wurden über die maximale Dauer gefördert

31. August 2026

Das Förderprogramm „Teilhabe am Arbeitsmarkt” soll Teilhabe und Beschäftigungsfähigkeit von besonders arbeitsmarktfernen Langzeitarbeitslosen verbessern. Es werden Betriebe unterstützt, die förderberechtigte Leistungsbeziehende einstellen. Jüngste Untersuchungen zeigen, dass eine direkte Übernahme in ungeförderte Beschäftigung bei Ausschöpfung der maximalen Förderdauer häufiger gelingt. …weiterlesen

Die Grafik ist eine Kombination aus einem Kreis und einem gestapelten Balkendiagramm. Das Kreisdiagramm zeigt den Anteil der ehemaligen TaAM-Geförderten in Prozent nach Art des Endes der Förderung mit den drei Ausprägungen: Förderung ohne direkte Übernahme vor Ablauf des Vertrages beendet, Förderung ohne direkte Übernahme mit Ablauf des Vertrages beendet und Förderung mit direkter Übernahme beim gleichen Arbeitgeber beendet. Daneben sind drei gestapelte Balken abgebildet, wobei sich jeder Balken auf ein anderes Kreissegment des Kreisdiagramms bezieht. So zeigen die Balken die Anteile der Personen mit den verschiedenen Förderdauern innerhalb einer Gruppe mit demselben Förderende. Die Förderdauer hat drei Kategorien: bis einschließlich 2 Jahre, über 2 bis unter 5 Jahre und 5 Jahre. Bei Geförderten mit direkter Übernahme ist eine Förderdauer von 5 Jahren mit einem Anteil von 81% besonders häufig. Die Daten der Darstellung stammen aus dem IAB-Panel „Lebensqualität und Teilhabe“ und der Statistik der Bundesagentur für Arbeit und beziehen sich auf das Jahr 2025. Herausgeber der Grafik ist das Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung.

IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar: Wechseldynamik bricht ein

20. August 2026

Trotz des Transformationsdrucks gibt es immer weniger Dynamik bei Job- und Branchenwechseln im deutschen Arbeitsmarkt. Das aktuelle IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar erreicht einen neuen Tiefpunkt.…weiterlesen

Das Liniendiagramm "IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radar" bildet einen Zeitverlauf vom Januar 2019 bis zum Mai 2026 ab. Die unterste der drei Linien zeigt den Anteil von Stellenwechseln aus anderen Branchen an allen Einstellungen in Prozent. Die Zeitreihe beginnt bei 30 Prozent und steigt zu Beginn der Coronakrise kurzzeitig an. Dann sinkt sie unter Vorkrisenniveau, normalisiert sich ab Mitte 2021 wieder, fällt aber ab dem Jahr 2022 wieder ab. Die oberste Linie zeigt den Anteil von Bewerbungen aus anderen Branchen an allen Bewerbungen in Prozent. Die Zeitreihe beginnt bei 72 Prozent. Sie steigt mit Beginn der Coronakrise für ca. ein Jahr an. Danach fällt sie unter Vorkrisenniveau und steigt ab 2024 wieder etwas an. Die mittlere Linie zeigt den Verlauf des IAB-LinkedIn-Branchenwechsel-Radars in Prozent, dem Mittelwert aus beiden Komponenten. Diese Zeitreihe steigt zu Beginn der Coronakrise kurzzeitig und fällt seit 2022 durchgängig. Quelle: LinkedIn, eigene Berechnungen. Herausgeber der Grafik ist das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

„Kosten der Unterkunft“ in der Grundsicherung: Die Richtwerte für die Miete sind in den Ballungszentren am höchsten

9. Juli 2026

Im Rahmen der Grundsicherung werden die tatsächlichen Kosten für Unterkunft und Heizung der Leistungsbeziehenden übernommen, soweit sie angemessen sind. Hierfür gelten örtliche Richtwerte, die von den Kommunen festgelegt werden. Sie sind in vielen großen Städten annähernd doppelt so hoch wie in strukturschwachen Regionen. Dies spiegelt die Wohnungsknappheit in den Ballungszentren wider. …weiterlesen

Die Deutschland-Karte zeigt die Richtwerte für die Kosten der Unterkunft für alleinlebende SGB-II-Leistungsbeziehende in Euro in 344 von 400 Landkreisen und kreisfreien Städten zum 31. Dezember 2023. Die Werte sind nach deren Höhe einer von sechs Gruppen zugeteilt, jede Gruppe ist durch eine Farbe gekennzeichnet. Auf der Karte kann man so erkennen, in welche Gruppe die jeweilige Region fällt. Das sich daraus ergebende Bild zeigt, dass in den Ballungszentren die Werte höher sind als in den strukturschwächeren Regionen. Die Werte stammen aus eigenen Berechnungen auf Basis einer Erhebung des IAB im Rahmen der Bürgergeld-Evaluierung. und Es liegen Daten von insgesamt 76,3 Million Personen vor. Herausgeber der Grafik ist das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Das Vertrauen in die eigenen Kompetenzen hat sich unter den Neuzugängen in der Grundsicherung in den letzten beiden Jahren stabilisiert

26. Juni 2026

Bei Personen, die erstmals Grundsicherung bezogen, war die Selbstwirksamkeitserwartung – also die persönliche Überzeugung, auch schwierige Aufgaben, Herausforderungen und Hindernisse aus eigener Kraft zu bewältigen – zwischen 2017 und 2023 deutlich zurückgegangen. 2024 stieg sie wieder leicht an und hat sich seitdem auf diesem Niveau stabilisiert. …weiterlesen

Das Liniendiagramm zeigt die Entwicklung der Selbstwirksamkeit von Personen in der allgemeinen Bevölkerung sowie von Neuzugängen in der Grundsicherung in den Befragungsjahren 2017, 2020, 2023, 2024 und 2025. Für jeden Datenpunkt enthält die Grafik auch die 95-Prozent-Konfidenzintervalle, die die Genauigkeit der Vorhersagen anzeigen. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem begleitenden Text. Grundlage der Auswertungen sind die Daten des Panels „Arbeitsmarkt und Soziale Sicherung“ (PASS) des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

Der Bürgergeldbonus hatte keinen Effekt darauf, wie häufig die Teilnahme an geförderter beruflicher Weiterbildung abgebrochen wurde

10. Juni 2026

Der Bürgergeldbonus sollte erwerbsfähigen Leistungsberechtigtem einen Anreiz bieten, an Maßnahmen der beruflichen Weiterbildung teilzunehmen. Doch hat er auch dazu beigetragen, dass die Teilnahme an geförderten Weiterbildungen seltener abgebrochen wurde? Die Antwort ist „nein“. Denn die Abbruchquoten zwischen Teilnehmenden mit und solchen ohne Bürgergeldbonus unterscheiden sich kaum. …weiterlesen

Das Säulendiagramm zeigt wie häufig die Teilnahme an geförderter beruflicher Weiterbildung abgebrochen wurde. Dargestellt sind vier Eintrittskohorten, zwei aus März und April 2023, zwei aus den gleichen Monaten im Jahr 2024. Für den Vergleich hervorgehoben ist die Kohorte aus dem März 2024, die vom Bürgergeldbonus profitiert. Bei dieser liegt die Abbruchquote bei 21,2 Prozent. Bei den beiden Kohorten vor der „Bürgergeld-Kohorte“ betragen die Quoten zwischen 23 und 24 Prozent. Die nachfolgende Kohorte ohne Bonus weist eine Abbruchquote von 20,6 Prozent auf. Die Unterschiede sind gering und statistisch nicht signifikant. Die Daten basieren auf der Förderstatistik der Bundesagentur für Arbeit und eigenen Berechnungen. Herausgeber der Grafik ist das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung.

Umsetzung der europäische Entgelttransparenzrichtlinie in Deutschland: Weniger als die Hälfte der Frauen würde von der momentanen Empfehlung profitieren

6. Mai 2026

Die europäische Entgelttransparenzrichtlinie, die bis zum 7. Juni 2026 auf nationaler Ebene umgesetzt werden muss, zielt darauf ab, dass Frauen und Männer für gleiche oder gleichwertige Arbeit gleich entlohnt werden. Die Empfehlung für ein entsprechendes Gesetz in Deutschland sieht unter anderem eine Berichtspflicht für Unternehmen ab 100 Beschäftigten vor. Eine Analyse der Beschäftigtenstruktur zeigt, dass hierzulande für mehr als die Hälfte der abhängig beschäftigten Frauen dieses Gesetz nicht greifen würde, da sie in kleineren Betrieben und Unternehmen arbeiten. …weiterlesen

Das Liniendiagramm zeigt, dass mehr als die Hälfte der abhängig beschäftigten Frauen in Betrieben oder unternehmen mit weniger als 100 Beschäftigen arbeiten. In Betrieben sind es 58 Prozent und in Unternehmen 53. Dargestellt sind zwei Kurven, einmal für den kummulierten Frauenanteil in Betrieben, einmal für den kummulierten Frauenanteil in Unternehmen. Auf der x-Achse ist die Zahl der Beschäftigten des Arbeitgebers erfasst. Die Kurven steigen in Betrieben bis zu 100 Beschäftigten ralativ steil an und flachen dann ab. Die Daten stammen aus eigenen Berechnungen auf Basis des Betriebs-Historik-Panels 2022. Herausgeber der Grafik ist das IAB

Anteil der Beschäftigten in Betrieben mit Branchentarifbindung ist 2025 nicht weiter gesunken

2. April 2026

Der Anteil der Beschäftigten, die in Betrieben mit Branchentarifvertrag arbeiten, lag im Jahr 2025 bei 42 Prozent und damit rund ein Viertel niedriger als vor 30 Jahren. Die Tarifbindung insgesamt ist seit dem Jahr 2022 relativ stabil geblieben. Der langfristige Rückgang ist vor allem auf das Nachlassen der Branchentarifbindung in der Privatwirtschaft zurückzuführen, im öffentlichen Sektor blieb sie im betrachteten Zeitraum weitgehend stabil. Inwieweit die Tarifbindung die Talsohle inzwischen erreicht hat, bleibt abzuwarten. …weiterlesen

Das Liniendiagramm zeigt die Entwicklung der Beschäftigtenanteilen in Prozent in Betrieben mit Branchentarifvertrag von 1996 bis 2025. Die Linien zeigen die fünf Kategorien Gesamtwirtschaft West, Gesamt, Privatwirtschaft West, Gesamtwirtschaft Ost und Privatwirtschaft Ost. Dabei liegen die Anteile der Beschäftigten in ostdeutschen Betrieben in allen Jahren deutlich unter denen der westdeutschen Betriebe. Insgesamt nehmen die Anteile in allen Kategorien über die Zeit tendenziell ab. Weiter Informationen finden Sie im begleitenden Text. Die Daten stammen aus dem IAB-Betriebspanel. Herausgeber der Grafik ist das IAB. 

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