Was kommt nach der Schule? Ein Drittel der Jugendlichen erwägt mehrere Bildungswege

Die Entscheidung über den weiteren Bildungsweg nach Abschluss einer allgemeinbildenden Schule ist richtungsweisend für das künftige Bildungs- und Erwerbsleben junger Menschen. Neben dem Einstieg in eine betriebliche oder schulische Ausbildung kann auch ein weiterführender Schulbesuch, ein Studium oder andere Bildungswege folgen. Eine neue IAB-Befragung gibt Einblick in die Wünsche und Vorstellungen von Jugendlichen in der ganzen Artikel lesen…


Ausbildungsmarkt weiter tief in der Krise: Politik und Betriebe sind gefordert

Trotz vieler unbesetzter Ausbildungsstellen sank die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2024 erneut und liegt weiterhin deutlich unter dem Vor-Corona-Niveau. Gleichzeitig wächst die Zahl junger Erwachsener ohne Berufsabschluss. Die betriebliche Ausbildung muss attraktiver und zugänglicher werden.


Frauen sind schlechter über das Gehalt ihrer Kolleg*innen informiert als Männer

Seit 2017 existiert in Deutschland das sogenannte Entgelttransparenzgesetz, das Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen mit gleichwertiger Arbeit in derselben Firma reduzieren soll. Das Gesetz hat die Lohnlücke bisher jedoch nicht verringert. Ein Problem: Frauen sind schlechter als Männer über die Gehälter ihrer Kolleg*innen informiert und tauschen sich zudem seltener mit diesen darüber aus.


Mehr Arbeit, weniger Gleichheit? Bei den geplanten Steuervergünstigungen stellen sich gleichstellungspolitische Fragen

Die Bundesregierung beabsichtigt, Maßnahmen zur Verlängerung der Erwerbsarbeitszeit umzusetzen. Geplant sind die Abschaffung der täglichen zugunsten einer wöchentlichen Höchstarbeitszeit, steuerliche Entlastungen für Überstundenzuschläge und Anreize zur Erweiterung der Arbeitszeit von Teilzeitbeschäftigten. Zu der Frage, wie Erwerbstätige diese geplanten Maßnahmen bewerten, hat das IAB im Juli 2025 erste Ergebnisse veröffentlicht. Weitere Auswertungen nach Geschlecht und Elternschaft ganzen Artikel lesen…


Start-ups konnten in der Finanzkrise erfolgreicher Personal rekrutieren

Können wirtschaftliche Krisen ein guter Zeitpunkt für die Gründung neuer Unternehmen sein? Eine IAB-Studie zeigt: Wer während der Finanzkrise ein Unternehmen gegründet hat, hatte bessere Chancen, Beschäftigte zu gewinnen. Das gilt insbesondere für Personen, die neu in den Beruf einsteigen.


Die Betriebe mussten in den letzten drei Jahren 325.000 Arbeitskräfte zusätzlich einstellen, um die gewachsene Bürokratie zu bewältigen

Die Belastung der deutschen Betriebe durch Bürokratie ist in den vergangenen drei Jahren deutlich gestiegen und betrifft Betriebe aller Größenklassen. Ergebnisse einer IAB-Betriebsbefragung 2025 zeigen, dass mehr Bürokratie häufig mit steigenden (Personal-)Kosten, Produktivitätsverlusten sowie Investitions- oder Innovationshemmnissen einhergeht. Als besonders belastend wird die Datenschutzgrundverordnung wahrgenommen.


Der Beschäftigtenanteil ukrainischer Geflüchteter hat sich binnen zwei Jahren verdreifacht

Laut IAB-Stellenerhebung stellen immer mehr Betriebe ukrainische Geflüchtete ein. Der Beschäftigungsanstieg konzentriert sich stark auf kleine und mittlere Betriebe. Der Anteil des sogenannten Job-Turbos an der positiven Entwicklung lässt sich dabei nur schwer beziffern, zumal dieser nur 9 Prozent aller Betriebe bekannt ist.


Leistungsminderungen im Jobcenter: Viele Menschen im Bürgergeldbezug kennen die tatsächlichen Kürzungsbeträge nicht

Die Bundesregierung möchte mit der „Neuen Grundsicherung“ die Sanktionen und Mitwirkungspflichten schärfen. Eine Befragung des IAB zeigt: Viele Bürgergeldbeziehende geben zwar an, Angst vor Leistungsminderungen zu haben. Allerdings sind die tatsächlichen Kürzungsbeträge nur einer Minderheit bekannt, so das Befragungsergebnis. Viele sind nach eigenen Angaben zudem mit Problemen konfrontiert, die sich mit einer Verschärfung der Sanktionsregeln ganzen Artikel lesen…


Mehr als jeder zehnte Betrieb in Deutschland erhält Subventionen

Subventionen stellen ein zentrales Element der deutschen Industriepolitik dar; das Subventionsvolumen des Bundes liegt im internationalen Vergleich auf hohem Niveau. Nach den Ergebnissen einer repräsentativen Betriebsbefragung des IAB erhalten große und wachstumsstarke Betriebe häufiger staatliche Förderungen. Schrumpfende Betriebe nehmen überdurchschnittlich oft Lohnsubventionen in Anspruch. Die Befunde deuten zudem darauf hin, dass Subventionen nicht nur darauf ganzen Artikel lesen…


<< Newer Posts:::Older Posts >>