Tiefgreifende wirtschaftliche Veränderungen führen dazu, dass sicher geglaubte Arbeitsplätze sich wandeln und vielleicht sogar zur Disposition stehen. Die von den Beschäftigten wahrgenommene Arbeitsqualität verändert sich allerdings nur langsam und unterscheidet sich nach dem Alter. Betriebe können durch ihre Unternehmenskultur Einfluss darauf nehmen, ob sich Beschäftigte am Arbeitsplatz wohlfühlen.
Im vierten Quartal 2025 gab es bundesweit 1,26 Millionen offene Stellen – 224.100 oder rund 22 Prozent mehr als im Vorquartal. Der jüngste Anstieg ist etwa zur Hälfte auf die saisonübliche Entwicklung zurückzuführen. Im Vergleich zum vierten Quartal 2024 lag die Zahl hingegen um 146.100 oder rund 10 Prozent niedriger. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung ganzen Artikel lesen…
Zwar wird der Gender-Pay-Gap, also die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern, in Deutschland seit einigen Jahren langsam kleiner. Frauen verdienen im Schnitt aber nach wie vor deutlich weniger als Männer. Der Rückgang zeigt sich zudem nicht in allen Regionen Deutschlands: In 15 von 400 Kreisen ist der Gender-Pay-Gap zwischen 2019 und 2024 sogar gestiegen. Diese ganzen Artikel lesen…
In Deutschland sind sowohl die Beschäftigungsquote als auch die insgesamt geleisteten Arbeitsstunden so hoch wie nie. Trotzdem häufen sich Forderungen nach längeren Arbeitszeiten und einer Einschränkung des Rechts auf Teilzeit. Angesichts der demografischen Entwicklung würde es helfen, insgesamt mehr zu arbeiten, um den künftigen Personalbedarf zu decken und so unseren Wohlstand zu sichern. Wenn Teilzeitarbeit ganzen Artikel lesen…
Viele Großstädte sind besonders dynamisch, wirtschaftlich erfolgreich und resilient in Krisenzeiten. Doch nicht alle Metropolen sind gleichermaßen erfolgreich. Zudem stellen steigende Wohnkosten und wachsende soziale Ungleichheit viele Ballungszentren vor große Herausforderungen. Mit diesen Themen befasste sich eine internationale Konferenz am IAB.
Der Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt legt den Grundstein für den erfolgreichen Erwerbsverlauf junger Menschen. Angesichts der aktuellen Debatte über eine mögliche Wiedereinführung der Wehrpflicht gewinnt die Frage an Bedeutung, wie ein verpflichtender Dienst den Berufseinstieg junger Männer beeinflusst. Anhaltspunkte hierzu liefern Analysen für die Zeit der Wehrpflicht in Deutschland bis zu ihrer ganzen Artikel lesen…
Angesichts der anhaltenden Wirtschaftsschwäche haben sich die ohnehin eher trüben Geschäftserwartungen der Betriebe im Jahr 2025 gegenüber dem Vorjahr kaum verbessert. In einzelnen Branchen wie dem verarbeitenden Gewerbe hat sich die Situation nochmal deutlich verschlechtert. Hoffnung macht allerdings, dass die Betriebe im Vergleich zum Vorjahr etwas zuversichtlicher hinsichtlich der für 2026 zu erwarteten Beschäftigungsentwicklung sind. ganzen Artikel lesen…
Während der ersten zwölf Monate des Leistungsbezugs im SGB II – der sogenannten Karenzzeit – werden die „kalten Wohnkosten“ in tatsächlicher Höhe vom Jobcenter gezahlt. Erst danach wird ihre Angemessenheit geprüft. Der vorliegende Gesetzentwurf zur Reform der Grundsicherung sieht vor, die Wohnkosten während der Karenzzeit im Regelfall nur noch bis zum Eineinhalbfachen des ortsüblichen Richtwerts ganzen Artikel lesen…
Eingewanderte sind zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn im Zielland überdurchschnittlich häufig in Betrieben und Branchen mit niedrigen Durchschnittslöhnen beschäftigt. Allerdings bestehen von Land zu Land erhebliche Unterschiede. Inwieweit werden diese Einkommensnachteile im Zeitablauf ausgeglichen? Und welche Rolle spielen die Betriebe selbst für die Einkommensentwicklung von Eingewanderten? Um diese Fragen ging es beim „OECD-Migrationsausblick 2025“.
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