2. Juli 2026 | Migration und Integration
Wenn Bürokratie zur Hürde wird: Wie Eingewanderte die administrativen Verfahren in Deutschland bewerten
Es dürfte nur wenige Menschen und Betriebe geben, die sich noch niemals über „überbordende Bürokratie“ in Deutschland beklagt haben. So mussten deutsche Betriebe laut IAB-Stellenerhebung allein zwischen 2022 und 2025 325.000 Arbeitskräfte zusätzlich einstellen, um die gewachsene Bürokratie zu bewältigen (lesen Sie dazu einen 2025 im IAB-Forum erschienen Beitrag von André Diegmann und Alexander Kubis).
Bürokratische Prozesse erweisen sich zugleich auch als große Herausforderung für Zugewanderte in Deutschland. Darauf deuten Daten des „International Mobility Panel of Migrants in Germany“ (IMPa) hin. Schon in der ersten Welle der IAB-Befragung nannten 38 Prozent der Migrant*innen mit Abwanderungsabsichten den hohen bürokratischen Aufwand in Deutschland als einen ausschlaggebenden Grund für ihre Pläne, das Land zu verlassen – ähnlich häufig wie steuerliche Belastungen und die allgemeine wirtschaftliche Lage (lesen Sie dazu auch den IAB-Forschungsbericht 15/2025).
Die zweite IMPa-Welle zeigt nun, dass Bürokratie auch ein Motiv für diejenigen Migrant*innen war, die tatsächlich ausgewandert sind. Nach partnerschaftlichen und familiären Gründen (39 %) sind aufwändige bürokratische Prozesse der zweithäufigste Grund für den Wegzug aus Deutschland (32 %) (weitere Informationen dazu finden Sie im IAB-Kurzbericht 10/2026).
Hierbei dürfte eine Rolle spielen, dass Migrant*innen, neben allgemeinen Verwaltungsverfahren, häufig mit zusätzlichen administrativen Verfahren konfrontiert sind. Wenn diese Verfahren als langwierig oder schwer zugänglich erlebt werden, kann dies nicht nur dazu beitragen, dass Eingewanderte verstärkt darüber nachdenken, Deutschland zu verlassen, sondern auch deren Vertrauen in staatliche Institutionen schwächen. Dies zeigt beispielsweise eine 2025 veröffentlichte Studie von Carolin Schütze über die negativen Erfahrungen von Eingewanderten mit der schwedischen Migrationsbehörde.
Die im Folgenden präsentierten Befragungsergebnisse betreffen drei Verfahren, die für Zugewanderte von besonderer Relevanz sind:
- die Beantragung von Aufenthaltstiteln beziehungsweise von Visa
- die Anerkennung ausländischer Ausbildungs- und Hochschulabschlüsse
- der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft.
Fragen zu Aufenthaltstiteln oder Visa wurden nur an Personen gestellt, die Deutschland zum Zeitpunkt der Befragung (noch) nicht verlassen hatten. Fragen zur Anerkennung von Abschlüssen und zur Einbürgerung wurden hingegen auch an bereits Abgewanderte gerichtet. Daher beruhen die Auswertungen auf unterschiedlichen Grundgesamtheiten (siehe Infokasten „Daten und Methoden“).
Die häufigsten Kritikpunkte: lange Verfahren, hohe Gebühren, unverständliche Abläufe, Formulare und Merkblätter
Am kritischsten fallen die Bewertungen bei Verfahren zu Aufenthaltstiteln und Visa aus (siehe Abbildung 1). 41 Prozent der Eingewanderten mit entsprechender Erfahrung geben an, dass Rückfragen nicht schnell beantwortet wurden. 35 Prozent monieren die Verfahrensdauer, 30 Prozent die Höhe der anfallenden Gebühren und 29 Prozent die Verständlichkeit des Verfahrensablaufs.
Diese Verfahrensaspekte sind naturgemäß unmittelbar mit der Aufenthaltssicherheit und der Planbarkeit des weiteren Lebens in Deutschland verbunden – mit potenziell negativen Auswirkungen etwa auf Erwerbschancen oder auf die Familienplanung der Betroffenen.
Ähnlich deutliche Kritikpunkte zeigen sich bei den Verfahren zur Anerkennung von Bildungs- und Berufsabschlüssen. Kritisch bewertet werden hier vor allem die Verfahrensdauer (33 %), die Bearbeitung von Rückfragen (32 %), die Höhe der Gebühren (31 %) sowie die Verständlichkeit des Verfahrensablaufs (30 %).
Auffällig ist, dass bei Anerkennungsverfahren besonders häufig angegeben wird, dass die zuständigen Stellen nicht ausreichend bekannt waren (27 %). Die Konsequenzen für die Betroffenen, aber auch für die deutsche Wirtschaft, sind unter Umständen ebenfalls nicht unerheblich. Denn beschwerliche Anerkennungsverfahren können den Zugang zu qualifikationsadäquater Beschäftigung verzögern oder sogar blockieren, sodass vorhandene Qualifikationen auf dem deutschen Arbeitsmarkt nicht oder erst mit erheblichem Zeitverzug genutzt werden können.
Ein weiteres, für Zugewanderte rechtlich sehr wichtiges Verfahren betrifft die Einbürgerung. Sie ist auch psychologisch und gesellschaftlich bedeutsam, steht sie doch für die langfristige Zugehörigkeit der Betroffenen zu Deutschland und für deren Gleichstellung mit der deutschen Mehrheitsbevölkerung. Auch für dieses Verfahren betreffen die wichtigsten Kritikpunkte die Beantwortung von Rückfragen (27 %), die Verfahrensdauer (28 %) und die Höhe der Gebühren (25 %).
Insgesamt zeigt sich damit für alle drei Verfahren ein ähnliches Muster: Als besonders kritisch gelten die lange Dauer der Verfahren, die Beantwortung von Rückfragen, die hohen Kosten und die fehlende Verständlichkeit von Abläufen, Formularen und Merkblättern. Demgegenüber wird die Unklarheit über die zuständigen Stellen bei den Anerkennungsverfahren sehr viel häufiger moniert als bei den anderen beiden Verfahren.
Kritischere Bewertungen gehen mit häufigeren Abwanderungsabsichten einher
Je kritischer die Bewertungen bürokratischer Verfahren ausfallen, so ein weiteres Ergebnis der Befragung, desto häufiger beschäftigen Betroffene sich mit Abwanderung. Dies zeigt sich darin, dass die Zahl der negativ bewerteten Verfahrensaspekte bei denjenigen, die Auswanderungspläne haben, teils doppelt so hoch ist wie bei denjenigen ohne Auswanderungsabsichten (siehe Abbildung 2).
Besonders deutlich ist dieser Zusammenhang bei Aufenthalts- und Visaverfahren: Personen, die nicht über eine Abwanderung nachdenken, bewerten im Durchschnitt 1,6 Aspekte negativ. Bei Personen mit Abwanderungsüberlegungen sind es 2,5, bei solchen mit konkreten Abwanderungsplänen sogar 3,0. Bei Anerkennungsverfahren und Einbürgerung zeigt sich ein ähnliches Muster, der Unterschied fällt jedoch etwas geringer aus.
Dass Personen mit Abwanderungsplänen zu einer insgesamt deutlich kritischeren Einschätzung kommen, liegt nicht zuletzt daran, dass sie die Höhe der Gebühren bei den Anerkennungsverfahren und die Verständlichkeit des Einbürgerungsverfahrens sehr viel häufiger monieren als diejenigen ohne Abwanderungsabsichten. Bei anderen Punkten fallen die Unterschiede zwischen den beiden Gruppen hingegen deutlich geringer aus (ohne Abbildung).
Bei tatsächlich Ausgewanderten ist das Bild weniger eindeutig. Sie sehen die Anerkennungs- und Einbürgerungsverfahren im Schnitt weniger kritisch als Verbliebene mit Abwanderungsabsichten. Dies könnte auch damit zu tun haben, dass sie seltener stark in langfristige Integrationsschritte wie die Anerkennung von Berufsabschlüssen oder die Einbürgerung in Deutschland investiert haben.
Ebenso könnte es sein, dass negative Erfahrungen in Deutschland nach dem Wegzug anders erinnert oder etwas weniger kritisch bewertet werden, etwa wenn Erfahrungen im neuen Aufenthaltsland stärker in den Vordergrund treten und so frühere Erfahrungen relativieren. Die niedrigeren Werte unter Ausgewanderten bedeuten jedenfalls nicht, dass administrative Verfahren für das Abwanderungsverhalten irrelevant sind.
Eingewanderte, die die administrativen Verfahren stärker negativ bewerten, fühlen sich außerdem seltener in Deutschland willkommen (ohne Abbildung). Dies gilt insbesondere im Hinblick auf Aufenthalts- und Visa- sowie Anerkennungsverfahren. Dies deutet darauf hin, dass Erfahrungen mit Behörden auch für das subjektive Ankommen in Deutschland relevant sein dürften. Mit anderen Worten: Eine effektive Willkommenskultur steht und fällt auch mit einer öffentlichen Verwaltung, die von den Betroffenen als unterstützend wahrgenommen wird.
Jüngere Eingewanderte sehen sich besonders häufig von bürokratischen Hürden betroffen
Die betrachteten Verfahren werden nicht von allen Gruppen gleichermaßen kritisch bewertet. Das zeigen sogenannte multivariate Analysen, bei denen mehrere Variablen gleichzeitig untersucht werden, um Zusammenhänge zu verstehen (ohne Abbildung). Jüngere Eingewanderte sehen danach Aufenthalts- und Visaverfahren, Anerkennungsverfahren und Einbürgerungsverfahren im Schnitt kritischer als ältere Eingewanderte. Ein höheres Erwerbseinkommen wiederum geht bei Aufenthalts- und Visaverfahren sowie bei Anerkennungsverfahren mit etwas besseren Bewertungen einher. Personen auf Arbeitssuche hingegen monieren Aufenthalts- und Visaverfahren sowie Einbürgerungsverfahren überproportional häufig.
Sprachkenntnisse spielen ebenfalls eine Rolle, allerdings nicht für alle Verfahren in gleicher Weise. Verfügen Eingewanderte über gute Deutschkenntnisse, dann gehen damit bei Aufenthalts- und Visaverfahren weniger, bei Anerkennungsverfahren dagegen mehr negative Bewertungen einher. Gute Englischkenntnisse wiederum korrelieren bei Aufenthalts- und Visaverfahren mit mehr, bei Anerkennungsverfahren mit weniger negativen Bewertungen. Bei Einbürgerungsverfahren hingegen zeigen sich keine klaren Zusammenhänge mit Sprachkenntnissen.
Diese Unterschiede deuten darauf hin, dass sich Sprachkompetenzen je nach Verfahren unterschiedlich auswirken können: Sie können einerseits die Orientierung erleichtern, andererseits aber auch Erwartungen an die Transparenz und Qualität von Verfahren erhöhen. Werden diese höheren Erwartungen enttäuscht, kann dies die Unzufriedenheit der Betroffenen steigern.
Die Bedeutung von Altersunterschieden wird bei einem Blick auf die einzelnen Aspekte der drei Verfahren noch deutlicher (siehe Tabelle). Der Anteil jüngerer Eingewanderter mit mindestens einer negativen Erfahrung liegt zwar bei jedem Aspekt höher als bei den älteren Eingewanderten. Allerdings ist die Diskrepanz je nach Aspekt sehr unterschiedlich.
Besonders deutlich ist diese Diskrepanz bei der Bearbeitungszeit von Rückfragen, der Verfahrensdauer und den Verfahrenskosten. Unter den 18- bis 35-Jährigen bewerten 44 Prozent die Bearbeitungszeit von Rückfragen in mindestens einem für sie relevanten Verfahren negativ; bei den 51- bis 65-Jährigen sind es nur 24 Prozent. Bei den Verfahrenskosten liegen die entsprechenden Anteile bei 37 und 25 Prozent. Diese Ergebnisse lassen sich nicht auf Unterschiede in den Aufenthaltsdauern zurückführen. Um die altersspezifischen Unterschiede besser nachvollziehen zu können, sind daher weitere Analysen notwendig.
Deutschkenntnisse scheinen vor allem bei den Aspekten einen Unterschied zu machen, die Orientierung und Verständlichkeit betreffen (siehe Tabelle). Eingewanderte ohne gute oder sehr gute Deutschkenntnisse bewerten die Verständlichkeit des Verfahrensablaufs, die Bekanntheit der zuständigen Stellen und die Kenntnis der erforderlichen Unterlagen häufiger kritisch als Personen mit guten bis sehr guten Deutschkenntnissen. Bei Verfahrensdauer, Rückfragen und Kosten fallen die Unterschiede dagegen geringer aus.
Fazit
Insgesamt nehmen viele Eingewanderte Hürden bei den für sie relevanten Verwaltungsverfahren wahr. Besonders häufig werden lange Verfahrensdauern, nicht schnell beantwortete Rückfragen, zu hohe Gebühren und unklare Abläufe moniert. Daraus lassen sich jedoch keine kausalen Wirkungen auf Abwanderungsabsichten oder -verhalten der Betroffenen ableiten.
Sie zeigen jedoch die möglichen Gründe auf, die hinter dem häufig genannten Abwanderungsgrund „Bürokratie“ stehen können. Negative Verwaltungserfahrungen können Teil eines Bündels von Faktoren sein, das Zweifel an einem längerfristigen Verbleib in Deutschland verstärkt, das Willkommensgefühl mindert und die Bindung an Deutschland schwächt.
Verständliche, gut zugängliche und verlässliche Verfahren könnten umgekehrt dazu beitragen, institutionelles Vertrauen zu stärken und Bleibeperspektiven zu verbessern. Gerade in Zeiten wachsenden Fachkräftebedarfs und einer tendenziell sinkenden Nettoeinwanderung ist dies auch arbeitsmarktpolitisch bedeutsam – insbesondere bei jüngeren Eingewanderten. Bürokratieabbau ist damit nicht nur eine Frage administrativer Effizienz, sondern auch ein Beitrag zur Willkommenskultur, zu institutionellem Vertrauen und zur Fachkräftebindung.
Die Befunde aus der IMPa-Befragung des IAB verweisen auf konkrete Ansatzpunkte für Verbesserungen: bessere Erreichbarkeit der zuständigen Sachbearbeiter*innen, klarere Kommunikationswege, verständliche Informations- und leicht zugängliche Beratungsangebote. Sinnvoll erscheinen zentrale Anlaufstellen, die Zuständigkeiten transparenter machen, Verfahrensschritte erklären und Informationen sowie Dienstleistungen mehrsprachig und leicht zugänglich bereitstellen. Dies gilt insbesondere für Verfahren, die für Aufenthaltssicherheit, berufliche Anerkennung und die Erlangung der deutschen Staatsbürgerschaft – und damit auch für die langfristige Zugehörigkeit zu Deutschland – entscheidend sind.
In aller Kürze
- Aufwändige bürokratische Prozesse werden im „International Mobility Panel of Migrants in Germany“ (IMPa) als einer der wichtigsten Abwanderungsgründe von Eingewanderten genannt.
- Nach den Ergebnissen der IAB-Befragung bewerten Eingewanderte insbesondere die Bearbeitungszeit von Rückfragen, Verfahrensdauern und -gebühren sowie die Verständlichkeit von Verfahrensabläufen häufig als negativ. Besonders kritisch äußern sich jüngere Eingewanderte.
- Bei Aufenthaltsverfahren fallen die Bewertungen der Befragten am kritischsten aus: 41 Prozent bemängeln die Bearbeitungszeit von Rückfragen, 35 Prozent die Dauer der Verfahren.
- Je mehr negative Erfahrungen Eingewanderte berichten, desto seltener fühlen sie sich willkommen und desto häufiger äußern sie Überlegungen oder Pläne, Deutschland wieder zu verlassen. Diese Zusammenhänge lassen sich jedoch nicht zwingend als kausal interpretieren.
- Verständliche, gut zugängliche und verlässliche Verfahren können institutionelles Vertrauen stärken und verhindern, dass Eingewanderte Deutschland vorzeitig wieder verlassen.
Daten und Methoden
Das International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa) ist eine neue, repräsentative Längsschnittbefragung von Eingewanderten in Deutschland (Kosyakova u. a. 2025). Ziel der IAB-Studie ist es, Verbleib, Rückkehr, Weiterwanderung und zirkuläre Migration sowie damit verbundene Migrationsabsichten, Arbeitsmarktverläufe und Integrationsprozesse im Zeitverlauf zu untersuchen.
Die erste IMPa-Kohorte wurde auf Basis der Integrierten Erwerbsbiografien (IEB) des IAB gezogen. Befragt wurden Personen im erwerbsfähigen Alter von 18 bis 65 Jahren, die bis zum 2. April 2024 nach Deutschland eingereist waren, nicht die deutsche Staatsangehörigkeit bei Geburt besaßen und in den Daten der Bundesagentur für Arbeit registriert wurden – etwa durch Beschäftigung, Leistungsbezug oder Maßnahmenteilnahme. Die nach dem Zufallsprinzip ausgewählten Personen wurden postalisch zur Teilnahme eingeladen und konnten den Fragebogen online in 19 Sprachen ausfüllen.
Die erste Befragungswelle fand von Dezember 2024 bis April 2025 statt, die Wiederbefragung von November 2025 bis Februar 2026. Dadurch lassen sich Abwanderungsüberlegungen und -pläne aus Welle 1 mit tatsächlicher Rück- und Weiterwanderung in Welle 2 verknüpfen.
An der zweiten Welle nahmen 43 Prozent der Teilnehmenden der ersten Welle erneut teil. Mithilfe statistischer Hochrechnungsverfahren sind repräsentative Aussagen über die Zielpopulation möglich. Die Analysen verwenden Panelgewichte, die Unterschiede in der Auswahl- und Teilnahmewahrscheinlichkeit ausgleichen und die Befragungsdaten an Referenzverteilungen aus den Integrierten Erwerbsbiografien anpassen.
Für diesen Beitrag wurden Personen betrachtet, die an beiden Wellen teilgenommen haben und in der zweiten Welle im erwerbsfähigen Alter waren. Daraus ergibt sich ein Paneldatensatz mit 15.232 Befragten. Von ihnen hatten 403 Personen Deutschland bis zur Welle 2 verlassen; gewichtet entspricht dies einem Anteil von 2,6 Prozent. Aufgrund von Filterführungen, fehlenden Antworten auf einzelne Fragen und unterschiedlichen Grundgesamtheiten sind die Fallzahlen in diesem Bericht deutlich geringer (Einbürgerungsverfahren: 2.712; Verfahren zum Aufenthaltstitel: 4.889; Anerkennungsverfahren: 6.018).
Literatur
Diegmann , André; Kubis, Alexander (2025): Die Betriebe mussten in den letzten drei Jahren 325.000 Arbeitskräfte zusätzlich einstellen, um die gewachsene Bürokratie zu bewältigen. In: IAB-Forum, 20.10.2025.
Fendel, Tanja; Ivanov, Boris (2024): Fachkräfteeinwanderungsgesetz: Gute Arbeitsmarktintegration trotz bürokratischer Hürden und Diskriminierung. IAB-Kurzbericht Nr. 21.
Kosyakova, Yuliya; Olbrich, Lukas; Gallegos Torres, Katia; Hammer, Luisa; Koch, Theresa; Wagner, Simon (2025): Deutschland als Zwischenstation? Rückkehr- und Weiterwanderungsabsichten von Eingewanderten im Lichte neuer Daten des International Mobility Panel of Migrants in Germany (IMPa). IAB-Forschungsbericht Nr. 15 (de).
Kosyakova, Yuliya; Reinold, Julia; Koch, Theresa; Olbrich, Lukas; Gallegos Torres, Katia; Wagner, Simon (2026): Wer bleibt, wer geht – und warum Eingewanderte Deutschland wieder verlassen. IAB-Kurzbericht Nr. 10.
Schütze, Carolin (2025): Migrants’ Trust in the Swedish Migration Agency: Exploring Influencing Factors Through Large-Scale Survey Data. Journal of International Migration & Integration 26, S. 1339–1360.
Statistisches Bundesamt (2026): Nettozuwanderung 2025 mit 235 000 Personen deutlich gesunken. Pressemitteilung Nr. 184 vom 1.6.2026.
DOI: 10.48720/IAB.FOO.20260702.01
Bild: WoGi / stock.abobe.com
Diese Publikation ist unter folgender Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht: Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International (CC BY-SA 4.0): https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de
Autoren:
- Julia Reinold
- Laura Goßner
- Jasmin Hallyburton