Der Königsteiner Schlüssel wird angewendet, um bei gemeinsamen Finanzierungen der Bundesländer die Verteilung auf die einzelnen Länder zu bestimmen. Ursprünglich wurde er zur Finanzierung von wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen eingeführt. Er wird jedes Jahr neu berechnet und richtet sich zu zwei Dritteln nach dem Steueraufkommen und zu einem Drittel nach der Bevölkerungsanzahl. Inzwischen wird der Königsteiner Schlüssel für unterschiedliche Verteilungsfragen zwischen den Ländern eingesetzt, zum Beispiel bei der Erstverteilung von Asylbewerberinnen und -bewerbern auf die Bundesländer.
Das könnte Sie interessieren...
29. Mai 2026 | Gesamtwirtschaft
Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Mai 2026
Im ersten Quartal 2026 ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent gewachsen. Dazu haben insbesondere die Exporte und die Ausgaben des Staates ...weiterlesen
18. Mai 2026 | Beruf, Berufswahl und berufliche Arbeitsmärkte
Männer nutzen persönliche Netzwerke zur Jobsuche etwas häufiger und gezielter als Frauen
Kontakte zu Verwandten und Bekannten spielen bei der Jobsuche sowohl für Männer als auch für Frauen eine wichtige Rolle. Dies zeigt eine IAB-Befragung von Personen, die innerhalb von vier Wochen ...weiterlesen
15. Mai 2026 | Arbeitslosigkeit
Nürnberger Gespräche: Deutschland 2030 – Zukunft gestalten, Chancen nutzen
Ein Blick in die morgendliche Zeitung und die Depression scheint vorprogrammiert: Der ökonomische Abstieg Deutschlands, drohender Sozialabbau und die gefühlte Ohnmacht der deutschen Politik ...weiterlesen