Die hohe Zahl unbesetzter Ausbildungsstellen zählt zu den größten Herausforderungen am Ausbildungsmarkt. Eine mögliche Ursache besteht darin, dass sich Auszubildende nach Vertragsabschluss umentscheiden. Daten der BA-BIBB-IAB-Bewerberstudie zeigen, dass Jugendliche vor allem dann weitersuchen, wenn das eingegangene Ausbildungsverhältnis nicht ihren eigentlichen Wünschen entspricht. Aber auch weitere Gründe können eine Rolle spielen.
Ähnlich wie in Deutschland ergänzt auch in der Schweiz ein leistungsfähiges und durchlässiges System der Berufsbildung den klassischen akademischen Bildungsweg. In der Schweiz führt dies zu mehr Aufstiegschancen und insgesamt mehr höherer Bildung und verbesserten Einkommen. Zu diesem Ergebnis kommt der Berner Bildungsökonom Stefan C. Wolter in einem Gastbeitrag für das IAB-Forum.
Im dritten Quartal 2025 gab es bundesweit 1,03 Millionen offene Stellen. Gegenüber dem Vorquartal ist dies ein Rückgang um 24.700 oder rund 2 Prozent. Im Vergleich zum dritten Quartal 2024 liegt die Zahl der offenen Stellen um 246.100 oder rund 19 Prozent niedriger. Zugleich wurde bei 26 Prozent der im letzten Jahr erfolgreich besetzten offenen ganzen Artikel lesen…
In Deutschland beträgt der gesetzliche Mindesturlaub vier Wochen, in den meisten Betrieben gelten tarifvertraglich aber deutlich höhere Urlaubsansprüche. Bei drei Viertel der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten lag der Urlaubsanspruch im Jahr 2023 bei 30 Tagen. Allerdings gibt es je nach Beschäftigtengruppe signifikante Unterschiede.
In Deutschland sind Unternehmen ab 20 Beschäftigten verpflichtet, mindestens 5 Prozent ihrer Arbeitsplätze mit Menschen mit Schwerbehinderung zu besetzen. Aktuell erfüllen über 60 Prozent dieser Unternehmen diese Pflicht nicht vollständig. Unternehmen in der öffentlichen Verwaltung weisen die höchsten Erfüllungsquoten auf. Der Anteil schwerbehinderter Beschäftigter steigt zudem mit der Unternehmensgröße: In Firmen mit 20 bis 39 ganzen Artikel lesen…
In Krisenzeiten zeigen sich die negativen Folgen von Arbeitslosigkeit besonders deutlich: Wer kurz vor Beginn der Covid-19-Pandemie seine Arbeit verlor, hatte infolge der Krise deutlich geringere Chancen, einen neuen Job zu finden. Das Risiko, in die Langzeitarbeitslosigkeit zu rutschen, war für die Betroffenen daher deutlich höher als bei vergleichbaren Arbeitslosen wenige Jahre vor Ausbruch der ganzen Artikel lesen…
Der demografische Wandel gefährdet zunehmend die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte. Um dieser Gefahr entgegenzuwirken, bedarf es unter anderem einer Verlängerung der Lebensarbeitszeit. Starre Altersgrenzen erweisen sich dabei als Hindernis.
Mit der zunehmenden Verbreitung mobiler Arbeitsformen rückt Homeoffice verstärkt in den Fokus familien- und arbeitsmarktpolitischer Debatten. Es gilt als ein Instrument, das die Vereinbarkeit von Erwerbs- und Sorgearbeit verbessern kann. So sind insbesondere Mütter mit Kindern im betreuungsbedürftigen Alter häufiger in größerem Umfang erwerbstätig, wenn ihnen die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten offensteht. Gleichzeitig arbeiten diese ganzen Artikel lesen…
Wer sich mitten im Arbeitsleben neue Ziele steckt, bekommt seit 2020 Unterstützung von der Bundesagentur für Arbeit. Mit der Berufsberatung im Erwerbsleben (BBiE) betrat die BA in gewisser Weise Neuland. Welche Erfahrungen sammelte die BA bisher mit dem neuen Angebot? Und wie wird die Arbeit der Beratungsfachkräfte von den regionalen Akteuren in diesem Themenfeld wahrgenommen? ganzen Artikel lesen…
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