Seit Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 suchten mehr als sechs Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer außerhalb ihrer Heimat Zuflucht – mit dem Hauptziel Europa. In einem aktuellen IAB-Forschungsbericht (16/2024) hat das IAB nun die Arbeitsmarktintegration ukrainischer Geflüchteter in verschiedenen europäischen Ländern miteinander verglichen. Dabei zeigen sich erhebliche Unterschiede – mit weitreichenden Erkenntnissen auch für die integrationspolitische ganzen Artikel lesen…
Gemessen an den Zugängen in Arbeitslosigkeit erhalten ältere Arbeitslose anteilig seltener eine Förderung als jüngere Arbeitslose. Die Förderung mit arbeitsmarktpolitischen Instrumenten im Rechtskreis SGB III kann jedoch dazu beitragen, ihre Beschäftigungschancen deutlich zu verbessern. Eine Wirkungsanalyse zeigt, dass der Anteil der älteren Geförderten, die sich anderthalb Jahre nach Förderbeginn in ungeförderter Beschäftigung befinden, deutlich höher ausfällt ganzen Artikel lesen…
Im Verlauf der Pandemie wurde die maximale Bezugsdauer von Kurzarbeitergeld für Betriebe vorübergehend von 12 auf 28 Monate angehoben. Während der Geltungsdauer zwischen März 2021 und Juni 2022 entfiel die Hälfte des Volumens an Kurzarbeit auf entsprechende Verlängerungen. Genutzt wurde die Sonderregelung vor allem von Betrieben aus dem Gastgewerbe sowie aus dem Bereich „Kunst, Unterhaltung ganzen Artikel lesen…
Mit einer Publikation über die Subvention von Unternehmen in China gewannen der IAB-Forscher Ignat Stepanok und Holger Görg vom Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) gemeinsam mit zwei Mitautor*innen den diesjährigen Harry G. Johnson Prize der Canadian Economics Association. Die Redaktion des IAB-Forum hat dies zum Anlass genommen, um mit Stepanok und Görg über die Auswirkungen ganzen Artikel lesen…
Im ersten Quartal 2024 wuchs die deutsche Wirtschaft preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,2 Prozent, nachdem sie im Schlussquartal 2023 um (revidiert) 0,5 Prozent geschrumpft war. Die Erholung dürfte sich auch im zweiten Quartal nur langsam fortsetzen. Die Inflation hält sich hartnäckig über der Zwei-Prozent-Marke, der Konsum entwickelt sich zurückhaltend und auch die Konjunkturaussichten hellen ganzen Artikel lesen…
Es mutet an wie die Quadratur des Kreises: Spürbar bessere Anreize zu setzen, den Bezug von Bürgergeld zu verlassen, ohne zugleich die Kosten dafür völlig aus dem Ruder laufen zu lassen. Einen möglichen Ausweg aus diesem Dilemma böte eine finanzielle Anschubhilfe, wenn Erwerbseinkommen ausgeweitet wird. Dafür gibt es verschiedene Varianten, etwa über die Einkommensanrechnung.
Fünf Jahre nach Inkrafttreten des Teilhabechancengesetzes liegen die Ergebnisse der wissenschaftlichen Evaluation durch das IAB vor. Es stellt den beiden Förderinstrumenten nach § 16e und § 16i SGB II, die den Jobcentern seit 2019 zur Verfügung stehen, ein weithin positives Zeugnis aus. Sie erreichen überwiegend die anvisierte Zielgruppe arbeitsmarktferner Leistungsberechtigter und wirken im beabsichtigten Sinne. ganzen Artikel lesen…
Die subjektive soziale Teilhabe, also die Einschätzung, ob man am gesellschaftlichen Leben teilnehmen kann oder nicht, hat sich im Laufe der Covid-19-Pandemie verschlechtert. Überraschenderweise sind die entsprechenden Werte für Menschen, die Leistungen aus der Grundsicherung bezogen haben, weniger stark gesunken als im Bevölkerungsdurchschnitt. Sie haben zudem schneller wieder das Niveau vor der Pandemie erreicht.
Trotz eines Anstiegs der Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge hat auch 2023 der Anteil der unbesetzten Ausbildungsstellen ein neues Rekordhoch erreicht. Allerdings taxiert das IAB diesen Anteil mit 35,4 Prozent sehr viel höher als der Berufsbildungsbericht mit 13,4 Prozent. Woran liegt das? Und welche Rückschlüsse lassen sich daraus ziehen?
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