Alle unter „Grafik Aktuell“ erschienenen Abbildungen

Der Anstieg der Zahl der Erwerbstätigen in den letzten zehn Jahren ist weitestgehend dem Wachstum der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung geschuldet

11. März 2026

In Deutschland arbeiten mehr Menschen denn je: Die Zahl der Erwerbstätigen ist seit 2015 um 6,6 Prozent von etwa 43 Millionen auf fast 46 Millionen Menschen im Jahr 2025 gestiegen – ein neuer Rekord. Der alleinige Blick auf die Entwicklung dieses Wertes verkennt jedoch die dramatischen Verschiebungen in der Struktur der Erwerbstätigkeit. … weiterlesen

Das Liniendiagramm zeigt die Entwicklung der Erwerbstätigkeit in Deutschland von 2015 bis 2025 in Millionen Personen (jährliche Werte) und die Veränderung von 2015 auf 2025 in Prozent. So ist die Zahl der Erwerbstätigen von 2015 auf 2025 um 6,6 Prozent von etwa 43 Millionen auf fast 46 Millionen Menschen gestiegen. Neben der Erwerbstätigkeit insgesamt sind in der Grafik auch folgende Gruppen erfasst: sozialversicherungspflichtig Beschäftigte, ausschließlich geringfügig Beschäftigte sowie Selbstständige und Mithelfende. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung nimmt ebenfalls zu (+13%). Die Zahl der Selbstständigen und Mithelfenden sowie die der ausschließlich geringfügig Beschäftigten gehen deutlich um etwa 17 beziehungsweise 16 Prozent zurück. Datenquelle für die Abbildung ist die Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung des Statistisches Bundesamt (Destatis) und die Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Herausgeber der Grafik ist das IAB.

Ein blinder Fleck in der Teilzeitdebatte: Einschränkungen des Rechtsanspruchs auf Teilzeit würden Frauen stärker treffen als Männer

4. März 2026

Im Dezember 2024 arbeitete bundesweit fast jede zweite Frau nicht in Vollzeit, während es bei den Männern nur 14 Prozent waren. Selbst wenn man berücksichtigt, dass nicht in allen Berufen gleichermaßen Teilzeitarbeit möglich ist, ändert sich nichts an diesem Befund. Daher würden Einschränkungen des Rechtsanspruchs auf Teilzeit Frauen stärker treffen als Männer.
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Das Balkendiagramm zeigt die Teilzeitquote von sozialversicherungspflichtig beschäftigten Männern und Frauen im Dezember 2024. Im obersten Teil der Grafik werden diese Quoten für alle sozialversicherungspflichtig Beschäftigten insgesamt und getrennt nach Anforderungsniveaus (also für Helfer, Fachkräfte, Spezialisten und Experten) gezeigt. Im unteren Teil der Grafik werden die Teilzeitquoten für drei ausgewählte Berufssegmente (Soziale und kulturelle Dienstleistungsberufe, Fertigungsberufe sowie Handelsberufe) betrachtet. Die Daten stammen aus der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit und beruhen auf eigenen Berechnungen des IAB.

Die Mehrheit der Jobcenter-Beschäftigten betreut Leistungsberechtigte, die aus ihrer Sicht nicht erwerbsfähig sind

24. Februar 2026

Gesundheitliche Einschränkungen sind unter Grundsicherungsbeziehenden weit verbreitet und mindern ihre Erwerbschancen teils erheblich. Diese Beeinträchtigungen gehen teils so weit, dass die Jobcenter mehrheitlich an der Erwerbsfähigkeit vieler Leistungsbeziehenden zweifeln.
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Die Grafik zeigt Einschätzungen von Jobcenter-Beschäftigten zur Erwerbsfähigkeit von Leistungsberechtigten. 61 Prozent stimmen der Aussage „voll und ganz“ oder „eher“ zu, dass viele der von ihnen betreuten Personen faktisch nicht erwerbsfähig sind. 86 Prozent befürworten einen erleichterten Wechsel in andere Sicherungssysteme wie die Erwerbsminderungsrente oder die Sozialhilfe. Nur 7 Prozent sehen eine Übereinstimmung zwischen den Bewertungen der Jobcenter und der Deutschen Rentenversicherung. Eine Mehrheit lehnt jedoch eine Änderung der gesetzlichen Erwerbsfähigkeitskriterien ab.

Beschäftigungsquoten der ukrainischen Geflüchteten unterscheiden sich regional deutlich

17. Februar 2026

Drei Jahre nach dem Zuzug nach Deutschland ist etwa ein Drittel der ukrainischen Geflüchteten in Arbeit. In einzelnen Bundesländern liegen die Beschäftigungsquoten zum Teil deutlich über oder unter diesem Bundesdurchschnitt. In Süddeutschland und Teilen Ostdeutschlands sind die Beschäftigungsanteile besonders hoch, während sie in anderen Regionen weit unter dem Durchschnitt bleiben. …weiterlesen

Das Balkendiagramm zeigt für jedes Bundesland die durchschnittliche Beschäftigungsquote ukrainischer Geflüchteter im dritten Jahr nach deren Zuzug nach Deutschland in Prozent. Zusätzlich ist der bundesweite Durchschnitt dargestellt sowie Konfidenzintervalle, die die statistische Unsicherheit der Schätzungen abbilden. Die höchsten Beschäftigungsquoten weisen Bayern und Baden-Württemberg auf, die niedrigsten das Saarland, Nordrhein-Westfalen sowie Teile Norddeutschlands. Weitere Informationen entnehmen sie bitte dem begleitenden Text. Die Daten basieren auf der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, verknüpft mit den Integrierten Erwerbsbiografien des IAB (IEB) und sind gewichtet. Der Beobachtungszeitraum ist 25.02.2022 bis 31.12.2024. Es wurden 2.608. Personen zu 34.168 Zeitpunkten beobachtet. Herausgeber der Grafik ist das IAB.

Der Wunsch von Vollzeitbeschäftigten nach „Lifestyle-Teilzeit“ ist ein Randphänomen

10. Februar 2026

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion will den Teilzeitanspruch an besondere Gründe knüpfen, etwa Kinderbetreuung, Pflege oder Weiterbildung. Zwar möchten viele Vollzeitbeschäftigte ihre Arbeitszeit senken, doch nur wenige wechseln aus reinen Lifestyle-Gründen in Teilzeit. Reduzierungen erfolgen meist wegen Sorgepflichten, Qualifizierung, Gesundheit oder betrieblichen Vorgaben. …weiterlesen

Der Zeitaufwand für die Pflege von nahestehenden Personen ist bei Frauen höher als bei Männern

4. Februar 2026

Ein Großteil der pflegebedürftigen Personen in Deutschland wird zuhause von nahestehenden Personen gepflegt, die diese Pflegetätigkeit nicht im Rahmen ihrer Erwerbstätigkeit ausüben. Frauen verbringen im Durchschnitt wöchentlich mehr Zeit mit dieser sogenannten informellen Pflege als Männer – gleichzeitig arbeiten sie im Rahmen ihrer Erwerbstätigkeit vergleichsweise weniger Stunden pro Woche. …weiterlesen

Die ersten beiden Balken zeigen die durchschnittlichen Stunden, die beschäftigte informell Pflegende wöchentlich mit Pflegetätigkeiten verbringen nach Geschlecht. Die mittleren beiden Balken zeigen die durchschnittlichen tatsächlich geleisteten wöchentlichen Arbeitsstunden von Beschäftigten, die informell pflegen, nach Geschlecht. Die unteren beiden Balken vergleichen die tatsächlich geleisteten wöchentlichen Arbeitsstunden von beschäftigten Frauen und Männern, die nicht informell pflegen. Die Daten stammen aus den Wellen 2-18 des Panels Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS). Es werden nur beschäftigte Personen oberhalb der Minijobgrenze und zwischen 16-65 Jahren berücksichtigt. Dargestellt sind die gewichteten Werte. Herausgeber der Grafik ist das IAB.

Überlegungen und konkrete Pläne von Migrantinnen und Migranten, Deutschland wieder zu verlassen, sind regional sehr unterschiedlich

23. Januar 2026

Auswanderungsüberlegungen und konkrete Auswanderungspläne von Migrantinnen und Migranten, die in Deutschland leben, sind regional sehr unterschiedlich. Das zeigen die Ergebnisse der IAB-Online-Befragung „International Mobility Panel of Migrants in Germany“ (IMPa), die Ende 2024 und Anfang 2025 durchgeführt wurde. Bundesweit gaben rund 26 Prozent der Befragten an, in den letzten 12 Monaten darüber nachgedacht zu haben, Deutschland wieder zu verlassen. Konkrete Auswanderungspläne sind mit insgesamt 3 Prozent weniger häufig zu beobachten. …weiterlesen

Das Balkendiagramm zeigt für jedes Bundesland den Anteil der befragten Migrantinnen und Migranten mit Auswanderungsüberlegungen sowie mit konkreten Auswanderungsplänen in Prozent. Zusätzlich ist der bundesweite Durchschnitt für beide Größen sowie die dazugehörigen 95-%-Konfidenzintervalle dargestellt. Mehr Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem begleitenden Text. Die Daten stammen aus der repräsentativen Online-Befragung von eingewanderten Personen in Deutschland „International Mobility Panel of Migrants in Germany“ (IMPa) (Feldphase Ende 2024 bis Anfang 2025), und sind gewichtet (N = 41.608).

Hohe Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern mit der Berufsberatung der BA

19. November 2025

Mit der neuen Online-Studie „BeYou – Berufswahl und Du“ untersucht das IAB die beruflichen Pläne von Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen, die die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit (BA) genutzt haben. Die Befragten bewerten die Berufsberatung recht positiv: Auf einer Skala von 0 (ganz und gar unzufrieden) bis 10 (ganz und gar zufrieden) gaben sie im Schnitt eine 7,6 an. …weiterlesen

Das auf 100% gestapelte Balkendiagramm zeigt die Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern mit der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. Abgebildet sind die ist Anteile der Befragten, die auf einer Zufriedenheitsskala von 0 (ganz und gar unzufrieden) bis 10 (ganz und gar zufrieden) den jeweiligen Wert angegeben haben. Die Daten berufen auf den Befragungswellen 1 und 2 der IAB-Online-Studie „BeYou – Berufswahl und Du“ im März bzw. Juni 2024 sowie eigenen Berechnungen der Autoren. Herausgeber der Grafik ist das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Weitere Informationen zur Grafik finden Sie im begleitenden Text.

Homeoffice begünstigt die Entscheidung, in weniger teuren Gegenden zu wohnen

21. Oktober 2025

Arbeitnehmer pendeln häufig zwischen kostengünstigeren Wohngebieten und teureren Beschäftigungshochburgen. Dieser Trend verstärkt sich bei Beschäftigten in Tätigkeiten mit hohem Homeoffice-Potenzial, da die entsprechenden Arbeitsplätze häufig in teuren Ballungszentren zu finden sind. …weiterlesen

Das Säulendiagramm zeigt die mittleren Mieten am Wohn- und Arbeitsplatz von Beschäftigten in Tätigkeiten mit niedrigem, mittleren sowie hohem Homeoffice-Potenzial ihrer Tätigkeit in Euro. Verglichen werden je die Jahre 2019 und 2023. Es zeigt sich, dass die Differenz der Miete zwischen Arbeits- am Wohnort bei der Personengruppe in Tätigkeiten mit hohem Homeoffice-Potenzial am größten ist.

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