Alle unter „Grafik Aktuell“ erschienenen Abbildungen

Beschäftigungsquoten der ukrainischen Geflüchteten unterscheiden sich regional deutlich

17. Februar 2026

Drei Jahre nach dem Zuzug nach Deutschland ist etwa ein Drittel der ukrainischen Geflüchteten in Arbeit. In einzelnen Bundesländern liegen die Beschäftigungsquoten zum Teil deutlich über oder unter diesem Bundesdurchschnitt. In Süddeutschland und Teilen Ostdeutschlands sind die Beschäftigungsanteile besonders hoch, während sie in anderen Regionen weit unter dem Durchschnitt bleiben. …weiterlesen

Das Balkendiagramm zeigt für jedes Bundesland die durchschnittliche Beschäftigungsquote ukrainischer Geflüchteter im dritten Jahr nach deren Zuzug nach Deutschland in Prozent. Zusätzlich ist der bundesweite Durchschnitt dargestellt sowie Konfidenzintervalle, die die statistische Unsicherheit der Schätzungen abbilden. Die höchsten Beschäftigungsquoten weisen Bayern und Baden-Württemberg auf, die niedrigsten das Saarland, Nordrhein-Westfalen sowie Teile Norddeutschlands. Weitere Informationen entnehmen sie bitte dem begleitenden Text. Die Daten basieren auf der IAB-BAMF-SOEP-Befragung von Geflüchteten, verknüpft mit den Integrierten Erwerbsbiografien des IAB (IEB) und sind gewichtet. Der Beobachtungszeitraum ist 25.02.2022 bis 31.12.2024. Es wurden 2.608. Personen zu 34.168 Zeitpunkten beobachtet. Herausgeber der Grafik ist das IAB.

Der Wunsch von Vollzeitbeschäftigten nach „Lifestyle-Teilzeit“ ist ein Randphänomen

10. Februar 2026

Die Mittelstands- und Wirtschaftsunion will den Teilzeitanspruch an besondere Gründe knüpfen, etwa Kinderbetreuung, Pflege oder Weiterbildung. Zwar möchten viele Vollzeitbeschäftigte ihre Arbeitszeit senken, doch nur wenige wechseln aus reinen Lifestyle-Gründen in Teilzeit. Reduzierungen erfolgen meist wegen Sorgepflichten, Qualifizierung, Gesundheit oder betrieblichen Vorgaben. …weiterlesen

Der Zeitaufwand für die Pflege von nahestehenden Personen ist bei Frauen höher als bei Männern

4. Februar 2026

Ein Großteil der pflegebedürftigen Personen in Deutschland wird zuhause von nahestehenden Personen gepflegt, die diese Pflegetätigkeit nicht im Rahmen ihrer Erwerbstätigkeit ausüben. Frauen verbringen im Durchschnitt wöchentlich mehr Zeit mit dieser sogenannten informellen Pflege als Männer – gleichzeitig arbeiten sie im Rahmen ihrer Erwerbstätigkeit vergleichsweise weniger Stunden pro Woche. …weiterlesen

Die ersten beiden Balken zeigen die durchschnittlichen Stunden, die beschäftigte informell Pflegende wöchentlich mit Pflegetätigkeiten verbringen nach Geschlecht. Die mittleren beiden Balken zeigen die durchschnittlichen tatsächlich geleisteten wöchentlichen Arbeitsstunden von Beschäftigten, die informell pflegen, nach Geschlecht. Die unteren beiden Balken vergleichen die tatsächlich geleisteten wöchentlichen Arbeitsstunden von beschäftigten Frauen und Männern, die nicht informell pflegen. Die Daten stammen aus den Wellen 2-18 des Panels Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS). Es werden nur beschäftigte Personen oberhalb der Minijobgrenze und zwischen 16-65 Jahren berücksichtigt. Dargestellt sind die gewichteten Werte. Herausgeber der Grafik ist das IAB.

Überlegungen und konkrete Pläne von Migrantinnen und Migranten, Deutschland wieder zu verlassen, sind regional sehr unterschiedlich

23. Januar 2026

Auswanderungsüberlegungen und konkrete Auswanderungspläne von Migrantinnen und Migranten, die in Deutschland leben, sind regional sehr unterschiedlich. Das zeigen die Ergebnisse der IAB-Online-Befragung „International Mobility Panel of Migrants in Germany“ (IMPa), die Ende 2024 und Anfang 2025 durchgeführt wurde. Bundesweit gaben rund 26 Prozent der Befragten an, in den letzten 12 Monaten darüber nachgedacht zu haben, Deutschland wieder zu verlassen. Konkrete Auswanderungspläne sind mit insgesamt 3 Prozent weniger häufig zu beobachten. …weiterlesen

Das Balkendiagramm zeigt für jedes Bundesland den Anteil der befragten Migrantinnen und Migranten mit Auswanderungsüberlegungen sowie mit konkreten Auswanderungsplänen in Prozent. Zusätzlich ist der bundesweite Durchschnitt für beide Größen sowie die dazugehörigen 95-%-Konfidenzintervalle dargestellt. Mehr Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem begleitenden Text. Die Daten stammen aus der repräsentativen Online-Befragung von eingewanderten Personen in Deutschland „International Mobility Panel of Migrants in Germany“ (IMPa) (Feldphase Ende 2024 bis Anfang 2025), und sind gewichtet (N = 41.608).

Hohe Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern mit der Berufsberatung der BA

19. November 2025

Mit der neuen Online-Studie „BeYou – Berufswahl und Du“ untersucht das IAB die beruflichen Pläne von Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen, die die Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit (BA) genutzt haben. Die Befragten bewerten die Berufsberatung recht positiv: Auf einer Skala von 0 (ganz und gar unzufrieden) bis 10 (ganz und gar zufrieden) gaben sie im Schnitt eine 7,6 an. …weiterlesen

Das auf 100% gestapelte Balkendiagramm zeigt die Zufriedenheit von Schülerinnen und Schülern mit der Berufsberatung der Bundesagentur für Arbeit. Abgebildet sind die ist Anteile der Befragten, die auf einer Zufriedenheitsskala von 0 (ganz und gar unzufrieden) bis 10 (ganz und gar zufrieden) den jeweiligen Wert angegeben haben. Die Daten berufen auf den Befragungswellen 1 und 2 der IAB-Online-Studie „BeYou – Berufswahl und Du“ im März bzw. Juni 2024 sowie eigenen Berechnungen der Autoren. Herausgeber der Grafik ist das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Weitere Informationen zur Grafik finden Sie im begleitenden Text.

Homeoffice begünstigt die Entscheidung, in weniger teuren Gegenden zu wohnen

21. Oktober 2025

Arbeitnehmer pendeln häufig zwischen kostengünstigeren Wohngebieten und teureren Beschäftigungshochburgen. Dieser Trend verstärkt sich bei Beschäftigten in Tätigkeiten mit hohem Homeoffice-Potenzial, da die entsprechenden Arbeitsplätze häufig in teuren Ballungszentren zu finden sind. …weiterlesen

Das Säulendiagramm zeigt die mittleren Mieten am Wohn- und Arbeitsplatz von Beschäftigten in Tätigkeiten mit niedrigem, mittleren sowie hohem Homeoffice-Potenzial ihrer Tätigkeit in Euro. Verglichen werden je die Jahre 2019 und 2023. Es zeigt sich, dass die Differenz der Miete zwischen Arbeits- am Wohnort bei der Personengruppe in Tätigkeiten mit hohem Homeoffice-Potenzial am größten ist.

IAB-Lohnmonitor: Die unteren Löhne sind seit Ende 2023 überproportional stark gestiegen

9. Oktober 2025

Die Verdienste am unteren Ende der Lohnskala haben in den vergangenen zwei Jahren im Schnitt deutlich stärker zugelegt als die mittleren und höheren Löhne. Dies zeigt der neue IAB-Lohnmonitor, der mehrmals im Jahr erscheinen wird. Die Daten basieren auf der hochfrequenten IAB-Online-Personenbefragung „Arbeiten und Leben in Deutschland“ (IAB-OPAL). …weiterlesen

Das Liniendiagramm zeigt die Entwicklung der Nominallöhne nach Dezilen vom vierten Quartal 2023 bis zum ersten Quartal 2025, wobei es sich um indexierte Werte handelt, d. h. für das vierte Quartal 2023 wurden alle Werte auf 100 gesetzt. Betrachtet werden das 1., 2., 5., 8. und 9. Dezil. Die Daten stammen aus der IAB-Online-Personenbefragung „Arbeiten und Leben in Deutschland“ und eigenen Berechnungen des IAB.

Steuerliche Investitionsanreize können die Beschäftigung steigern

13. August 2025

Die Bundesregierung setzt auf steuerliche Investitionsanreize, um die deutsche Wirtschaft zu stärken. Eine aktuelle Studie zum früheren Investitionszulagengesetz in Ostdeutschland zeigt, dass solche Anreize positive Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen haben können. …weiterlesen

Das Balkendiagramm zeigt die Wirkung gestiegener Steueranreize durch das Investitionszulagengesetz auf Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes in Ostdeutschland. Die Effekte stellen die durchschnittliche Veränderung der Investitionen, dem Kapitalstock, der Beschäftigung und dem Inlandsumsatz von kleineren im Vergleich zu größeren Unternehmen dar. Unterschiede zwischen Bundesländern und Industriezugehörigkeit wurden bereinigt. Die Grundlage der Analyse sind das AFiD-Panel Industriebetriebe und die Kostenstrukturerhebung des statistischen Bundesamts sowie eigene Berechnungen des IAB.

In Betrieben mit Betriebs- oder Personalrat werden häufiger familienfreundliche Maßnahmen angeboten

1. August 2025

Betriebe können viel tun, um sich familienfreundlicher aufzustellen. Doch nicht jeder Betrieb ist auf diesem Feld gleichermaßen engagiert. Eine Befragung im Rahmen des IAB-Betriebspanels aus dem Jahr 2024 zeigt: Betriebe mit Arbeitnehmervertretung bieten häufiger familienfreundliche Arbeitszeitmodelle an und unterstützen auch häufiger Beschäftigte, die Angehörige pflegen.…weiterlesen

Das Balkendiagramm zeigt den Anteil von Betrieben mit und ohne Personalvertretung, die verschiedenen familienfreundliche Maßnahmen anbieten, in Prozent. Konkret geht es um die Mitgliedschaft im Netzwerk „Erfolgsfaktor Familie“ oder vergleichbaren Organisationen, eine familienfreundliche Arbeitszeitgestaltung und die Unterstützung von Beschäftigten mit pflegebedürftigen Angehörigen. Unterschieden wird zwischen Betrieben mit mindestens 5 Beschäftigten und Betrieben mit mindestens 50 Beschäftigten. Es zeigt sich, dass in allen Betrieben mit Betriebsräten häufiger familienfreundliche Maßnahmen angeboten werden. Mehr Informationen entnehmen Sie bitte dem Text bei der Grafik. Die Werte basieren auf der Betriebsbefragung IAB-Betriebspanel aus dem Jahr 2024.

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