Städtische Arbeitsmärkte und lokale Einkommensungleichheit

Großstädte sind Wachstumsmotoren. Betriebe und Beschäftigte in Großstädten sind im Durchschnitt produktiver und innovativer als in Kleinstädten oder ländlichen Regionen. Das spiegelt sich auch im höheren Lohnniveau wider. Dem stehen jedoch zunehmend knapper Wohnraum und hohe Preise gegenüber. Auch deswegen hat sich die soziale Spaltung in den Städten vertieft. Auf einer internationalen Konferenz am IAB ganzen Artikel lesen…


Warum Arbeitskräfte trotz Rekordbeschäftigung und Rezession knapp sind

Die Zahl der Beschäftigten und das Arbeitsvolumen haben im ersten Halbjahr 2023 ein neues Rekordniveau erreicht. Personalengpässe bestehen dennoch fort und drohen sich in den kommenden Jahren weiter zu verschärfen – trotz lahmender Wirtschaft. Die Gründe dafür sind ebenso zahlreich wie die negativen Konsequenzen für den Wohlstand. Ohne eine nachhaltige Steigerung der Produktivität werden sich ganzen Artikel lesen…


Geschichte und Zukunft der Arbeit: Ende oder Halbzeit des großen Produktivitätssprungs?

Die Welt steht in den kommenden Jahrzehnten vor einem deutlichen Produktivitätssprung. Zu dieser Einschätzung gelangt das Institut für die Geschichte und Zukunft der Arbeit auf Basis einer umfassenden interdisziplinären Studie. Sie nimmt die historische Entwicklung der Arbeit und der mit ihr zusammenhängenden Dimensionen Technik, Energie, Kommunikation, Wissenschaft, Alltagsleben, Wirtschaft, Herrschaft, Bevölkerung und Klima in den ganzen Artikel lesen…


Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – Dezember 2023

Nachdem das Bruttoinlandsprodukt preis-, saison- und kalenderbereinigt im dritten Quartal um 0,1 Prozent gegenüber dem Vorquartal zurück ging, bleibt die Konjunktur auch in den Folgemonaten schwach. Das Geschäftsklima hat sich im Dezember wieder eingetrübt, nachdem es sich in den Vormonaten noch erholt hatte. Die Investitionsneigung wird durch hohe Finanzierungskosten, zuletzt aber auch durch Unsicherheiten der ganzen Artikel lesen…


Die Kosten der Arbeitslosigkeit sind 2022 erstmals nach vier Jahren wieder gesunken

Die Zahl der Arbeitslosen war 2022 deutlich zurückgegangen. Dadurch sind in dem Jahr auch die Kosten der Arbeitslosigkeit, also die Belastung der öffentlichen Haushalte durch Mehrausgaben und Mindereinnahmen infolge von Arbeitslosigkeit, gesunken. Sie beliefen sich insgesamt auf 60,6 Milliarden Euro – ein Minus von 5,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr.


Eine Mehrheit in der Bevölkerung befürwortet Sanktionen mit Augenmaß

Sanktionen in der Grundsicherung, also die vorübergehende Absenkung der finanziellen Leistungen für Grundsicherungsbeziehende, sind ein kontrovers diskutiertes Instrument. Die Befunde einer IAB-Befragung zeigen, dass auf der einen Seite Sanktionen eine relativ breite gesellschaftliche Akzeptanz genießen. Auf der anderen Seite sollte das Existenzminimum nach fast einhelliger Auffassung der Befragten unangetastet bleiben.


Warum braucht Deutschland 400.000 Migrantinnen und Migranten pro Jahr?

Deutschland braucht mehr Zuwanderung zu Erwerbszwecken, denn der demografische Wandel stellt den Arbeitsmarkt vor große Herausforderungen. Im Video-Interview erklären Professor Enzo Weber, Professor Yuliya Kosyakova und Professor Herbert Brücker vom IAB, wie 400.000 Migrantinnen und Migranten jährlich zur Arbeitskräftesicherung in Deutschland beitragen können.


Neuartige Jobempfehlungssysteme können Suchprozesse am Arbeitsmarkt verbessern

Neuere, auf maschinellem Lernen basierende Jobempfehlungssysteme sollen Arbeitssuchenden möglichst passende Jobangebote unterbreiten und so die „klassische“ Arbeitsvermittlung und -beratung entlasten oder ergänzen. Die Herausforderungen in der Umsetzung und die Grenzen in der Anwendung sind jedoch in den Blick zu nehmen, um die Potenziale von Jobempfehlungssystemen optimal zu nutzen. Dies zeigen die Erfahrungen mit den Systemen, ganzen Artikel lesen…


Ob Finanzkrise oder Coronakrise: Betriebe liefern Antworten, was bei der Krisenbewältigung hilft

Das IAB-Betriebspanel liefert wichtige Erkenntnisse, wie Maßnahmen zur Bekämpfung einer Krise wirken. Während der Finanzkrise 2009 und auch während der Coronakrise 2020 waren diese Informationen für Politik und Forschung besonders wichtig. Professor Lutz Bellmann (IAB/FAU), Professor Richard Upward (University of Nottingham), Dr. Lisa Bellmann (IAB) und Dr. Nicole Cujai (BA) erklären im Video, welche Daten ganzen Artikel lesen…


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