Der Kooperationsplan aus Sicht der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten: Wer ihn kennt, ist meist damit zufrieden

Im Zuge der Bürgergeld-Reform sollte der Kooperationsplan die Zusammenarbeit zwischen erwerbsfähigen Leistungsberechtigten und Jobcenter-Mitarbeitenden kooperativer gestalten. Befragungsergebnisse des IAB zeigen allerdings, dass viele Leistungsberechtigte den Begriff „Kooperationsplan“ nicht kennen. Soweit sie einen Kooperationsplan erhalten haben, sind die meisten damit zufrieden.


Die Wirtschaft wächst aber der Arbeitsmarkt schrumpft

Enzo Weber, Leiter des Forschungsbereichs „Prognosen und gesamtwirtschaftliche Analysen“, rechnet nach Jahren der Stagnation wieder mit einem Wachstum der deutschen Wirtschaft. Im Interview für das IAB-Forum erklärt er, welche Faktoren die Konjunktur anschieben und welche sich nach wie vor hemmend auf die Entwicklung von Wirtschaft und Arbeitsmarkt auswirken.


Transfergesellschaften haben langfristig einen positiven Beschäftigungseffekt

Um Beschäftigte bei Massenentlassungen zu unterstützen, können sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf die Einrichtung einer Transfergesellschaft verständigen, die den Übergang in eine Folgebeschäftigung erleichtern soll. Eine Evaluationsstudie auf Basis administrativer Daten zeigt: Fünf Jahre nach dem Jobverlust ist die Beschäftigungswahrscheinlichkeit der Teilnehmenden um etwa vier Prozentpunkte höher als bei vergleichbaren Beschäftigten ohne Zugang zu einer ganzen Artikel lesen…


Der Job-Turbo hat die Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten deutlich beschleunigt

Der Job-Turbo sollte Geflüchtete nach Abschluss der Integrationskurse schneller in Arbeit bringen. Eine Evaluation auf Basis von Statistikdaten der Bundesagentur für Arbeit zeigt nun: Die intensivere Betreuung durch die Jobcenter erhöhte den Übergang in Beschäftigung deutlich. Besonders stark profitierten ukrainische Geflüchtete. Hinweise darauf, dass die stärkere Förderung zulasten anderer Arbeitsloser ging, finden sich nicht.


BAföG und Elterngeld: kürzen ja – aber nicht für alle

Die Mehrheit der Bevölkerung steht Kürzungen beim BAföG und beim Elterngeld nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber. Sie möchte diese aber auf bestimmte Empfängergruppen begrenzt sehen. In einer Befragung des IAB sprechen sich die meisten dafür aus, das Elterngeld für Personen mit hohem Einkommen oder Vermögen zu kürzen, beim BAföG vor allem für Studierende mit schlechten Leistungen. ganzen Artikel lesen…


Einschätzung des IAB zur wirtschaftlichen Lage – August 2026

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt hat im zweiten Quartal 2026 preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 Prozent zugelegt. Dazu haben insbesondere die Exporte beigetragen. Der Konsum und die Investitionen haben sich nur leicht belebt. Das Geschäftsklima hat sich im August erneut aufgehellt und einen Jahreshöchstwert erreicht. Am Arbeitsmarkt macht sich die wirtschaftliche Belebung aber noch nicht bemerkbar.


Überraschender Anstieg der beruflichen Mobilität

Der Anteil der Beschäftigten, die innerhalb eines Jahres ihren Beruf wechseln, hat zwischen 2013 und 2024 um 13 Prozentpunkte zugenommen. Bei den Männern ist dieser Anstieg mit 16 Prozent allerdings deutlich stärker als bei den Frauen mit 10 Prozent. Zugleich fällt die berufliche Mobilität in Berufen mit geringem und mittlerem Entgeltniveau deutlich höher aus als ganzen Artikel lesen…


Wenn Bürokratie zur Hürde wird: Wie Eingewanderte die administrativen Verfahren in Deutschland bewerten

Die Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis, die Anerkennung von Ausbildungs- und Hochschulabschlüssen, der Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft: Eingewanderte sind hierzulande mit teils sehr langwierigen bürokratischen Prozessen konfrontiert. Aktuellen Befragungsergebnissen des IAB zufolge machen viele dabei negative Erfahrungen unterschiedlichster Art. Fast ein Drittel derjenigen, die Deutschland wieder verlassen, begründet dies auch mit diesen Erfahrungen.


Die Wechseljahre der Frau – ein blinder Fleck in der Arbeitswelt

Das IAB hat neue und umfassende Daten zu den Wechseljahren der Frau erhoben. Demnach leiden fast zwei Drittel der Frauen zwischen 40 und 55 Jahren, die sich nach eigener Auskunft in den Wechseljahren befinden, an sechs oder mehr typischen Beschwerden. Dies trifft aber auch auf fast die Hälfte der Frauen zu, die sich (noch) nicht ganzen Artikel lesen…


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